18. Tag Feuerwehr 16.4.

Wenn ich irgendwo auf der Welt in einer Stadt bin, so versuche ich jeweils bei der Feuerwehr vor Ort kurz vorbeizuschauen. Heute nach dem Morgenessen sah ich das Feuerwehrdepot von Big Bear City. Als ich dann so durch das Tor blickte wurden die Fw Leute auf mich aufmerksam. Nach meinem vorstellen wurde ich eingeladen das Depot und die Fahrzeuge anzuschauen. Feuerwehrleute auf der ganzen Welt sind irgendwie seelenverwandt. Ich denke das ist nicht verwunderlich. Die Einsatzbedingungen sind überall ähnlich und daher werden auch die gleichen Charaktereigenschaften benötigt. Was mir bei amerikanischen Fahrzeugen auffällt sind die schönen verchromten Armaturen, Hähne und Kupplungen. Auch oft vorhanden, das Sternenbanner der USA. Hinten am Fahrzeug angebracht. Wenn ich noch Kommandant der Fw Flums wäre würde ich auch eine Schweizerfahne an ein TLF montieren. Auch wir dürfen stolz auf unser Land sein. Anschliessend konnte ich im Motel noch mit Ursula und den Kindern  skypen.  Um 9 Uhr brachte mich der Motelbesitzer mit einem Auto zum Trail. Das so eine Klappermühle überhaupt noch fährt. Das Fach beim Beifahrer mit Klebeband zugeklebt. Alles defekt was defekt sein kann. Ich konnte das Fenster nicht öffnen. Alles war voller Müll. Unglaublich.  PS. Letzte Nacht um 11 Uhr war ein Autoscheinwerfer direkt auf mein Motelzimmer gerichtet.  Es war der Scheriff der direkt vor meinem Zimmer eine Frau verhaftete. Aber das ist eine andere Geschichte.  

Motel Natures Inn in Big Bear City


Jetzt bin ich bei Meile 279 mitten im Wald und schreibe an meinem Blog. In der Zwischenzeit sind wir 5 Hiker die hier ihr Zelt aufgeschlagen  haben. 

5 Kommentare zu „18. Tag Feuerwehr 16.4.

  1. Hoi Martin,
    es war wohl schade, dass es während deinem Zwischenstopp in Big Baer City nicht noch einen kleinerer Brandeinsatz gegeben hat. Natürlich mit einem Schweizer Einsatzleiter. Ja, ein echtes Feuerwehrherz glüht halt noch lange!!! Wir sind sehr überrascht, dass du schon bei Meile 279 angekommen bist. Echt super! Weiterhin alles Gute und viel G’freuts.
    Liebe Ostergrüsse aus Flums
    Fritz und Marzella

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  2. Wie wertvoll ist der Kontakt mit Dir, erst jetzt erweisen sich all die Möglichkeiten, Telefon, Internet, SMS usw.als einfache Erungenschaften. Vermutlich sind Deine Instruktionen für amerikanische Feuewehrler gut,um ein neues Gesamtamerikanisches Reglement zu machen.
    Dem Sheriff ja nicht ins Handwerk Pfuschen. Herzliche Grüsse aus der Hochwiesen,Mutter,Vater

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    1. Bin in Wrightwood angekommen. Mir geht es gut, das heisst bis vor 2 std. jetzt habe ich Bauchweh. Keine Ahnung warum. Hab vorhin noch mit Gil 2 Bier getrunken. (Lehrer, Künstler und jetzt Hiker). Das Bauchweh kommt jedoch eher vom riesenhamburger den ich davor gegessen habe. Lebe jetzt für 2 Tage bei einem forstmitarbeiter und gehe Sonntag morgen früh auf die nächste Etappe. Eigentlich ist das sowieso ein interessanter Versuch so zu leben. Gruss Martin.

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