36.Tag  Nach Tehachapi 4.5.

Nach 5 Uhr am Morgen wache ich eigentlich immer auf. Zuhause brauche ich dazu schon ein Wecker. Dafür bin ich dann am Abend wenn die Sonne untergeht auch richtig müde und schlafe dann auch schnell ein. Von „unserem“ Berg bis nach Tehachapi waren es knapp 10 Meilen. Wir kamen gut voran und waren um halb 11 Uhr per Autostop schon in der Stadt. Dort war mein erster Gang aufs Post Office um die Pakete abzuholen. Eines hat mir Bösch Bernie geschickt, die anderen von REI und meine Bounce Box. Von REI habe ich per Internet eine Eisaxt und Eiskrallen für die Schuhe gekauft. Verrückt, ich sitze fast in der Wüste und rede von Eiskrallen an die Schuhe. In knapp 200 Meilen bin ich jedoch in Kennedy Meadow und danach kommt der Schnee. Das heisst er ist schon dort und ich hoffe er schmilzt noch so viel als möglich. Ein Paket habe ich schon weitergeschickt und ein weiteres mit Verpflegung schicke ich heute nach Kennedy meadow.  Ich freue mich und bin gespannt auf diese Zeit im Schnee. Ich glaube ich muss bald aus dem Hotelzimmer (es ist 9uhr) denn vorher hat die Chefin, eine etwas mürrische Chinesin geklopft und ist danach einfach ins Zimmer gekommen. Sie wollten das Zimmer reinigen. Normalerweise lebe ich hier nicht so nobel. Die nächsten Tage bin ich wieder in den Bergen unterwegs sein und vermutlich auch kein natelempfang haben. Ich starte in einer Stunde. 

Die Hälfte habe ich im Rucksack und die Hälfte schicke ich nach Kennedy Meadow

Alter Wasserturm für die Eisenbahn

Nachtessen zusammen mit Dale

6 Kommentare zu „36.Tag  Nach Tehachapi 4.5.

  1. Auf dem Foto mit dem Kumpel „Dale“ komst Du mir vor wie ein Minenarbeiter aus einer Kohlengrube, ja die Haupsache, man ist gesund. Eine Lebensschule und mit vielen Erfahrungen reicher, von diesen auch wir miterleben. Viel Glück weiterhin, Vater Hochwiesen

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    1. Hoi Vater. Ich bin wieder einmal zurück in der Zivilisation. In diesem Restaurant in Tehachapi haben wir gut gegessen. Viel Fleisch. Das hat Protein und das wiederum ist für die Muskeln wichtig. Jetzt bin ich in Ridgecrest. Gruss Martin.

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  2. Hallo martin. Grad mal ein wenig in deinem blog gelesen. Tönt ja spannend!! Hab scho manchmal dran gedacht wies wohl meinem nachbar ergeht auf seinem abenteuer….. jetzt bin ich grade ein bisschen erleichtert, da es so tönt als hättest du alles im griff und keine grösseren probleme….wünsch dir weiterhin viele tolle erfahrungen und alles gute. Grüsse von der marktstrasse
    Doris

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    1. Hoi Doris. Freut mich von meiner Nachbarin zu hören. Mir geht es eigentlich sehr gut. Grössere Probleme habe ich nicht. Kleinere natürlich viele. Ein Riesen Respekt habe ich von den Klapperschlangen. Ich habe sicher schon 20 grosse Schlangen gesehen, davon fast die Hälfte Klapperschlangen. Ich versuche mit den Leuten welche ich treffe ins Gespräch zu kommen. So lernt man das Land und die Leute recht gut kennen. Gruss aus California. Martin

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    1. Hoi Bernie. Ich bin dann doch in die Sierra aufgebrochen. Die meisten haben gesagt dass es nicht geht. Zuviel Schnee. Wir sind zu viert innerhalb von 7 Tagen von Kennedy Meadows über diverse Pässe unter anderem den Foresterpass nach Independens gelaufen. Gruss Martin.

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