63.Tag. Regen und Eis 31.5.

Um 4Uhr läutete der Wecker und eine 3/4 Std. später waren wir unterwegs. In der High Sierra war am Morgen früh alles gefroren. Hier nicht mehr. Der ganze Schnee war schon um morgens um 5 Uhr weich und mehlig. Dennoch schafften wir heute mehr als 15 Meilen. Jedoch mit welchem Einsatz. Die High Sierra war hart. Dort gab es jedoch oft weite Flächen und am Morgen harten Schnee. Jetzt ist alles weich und viele schräge Hänge welche man queren muss. Eco hat Mikro Spikes anstatt richtige Eiskrallen, wobei diese im weichen Schnee auch nicht das richtige sind. Eco ist zwar 20 Jahre jünger als ich, hat jedoch in den schrägen Hängen Angst und kommt entsprechend auch nicht vorwärts. Am späteren Nachmittag beschlossen wir nach rechts in die tieferen Berge auszuweichen und so nach Quincy zu kommen. Eco meinte. “ please, no more snow“ Über 5500 Fuss ist kein vernünftiges durchkommen möglich. Von den Winterstürmen und den Lawinen liegen auch noch kreuz und quer ganze Bäume im Wald. Auch das navigieren gestaltet sich schwierig. Es ist kein Weg sichtbar. Heute hat es zudem noch den ganzen Tag geregnet und wir hatten viel Nebel. Alle 100 – 200 m muss man schauen dass man ungefähr die Richtung halten kann. Jetzt Zelten wir auf einem Waldweg zwischen Schneewächten. Der Schlafsack ist nass geworden. Es gibt bessere Tage. 

Von oben der Regen. Unten schmilzt der Schnee. Man muss sehr aufpassen dass man nicht über einen Bach läuft ohne es zu bemerken. Man kann sehr leicht im Eis einbrechen.

Am Morgen früh hatten wir noch keinen Regen. Der Schnee war sehr weich.

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