88.Tag  Bear Camp 25.6.

Meinen ersten Termin hatte ich bei Stève. Er führt in Shelter Cove einen kleinen Laden in welchem er auch einfache Mahlzeiten anbietet. Um 9 Uhr soll es Zmorge geben. Und wirklich. Punkt 9 Uhr öffnet er und 10 min später hatte ich meine pancakes mit vielen Früchten. Wenn ich wieder zuhause bin werde ich Ursula auch um pancakes fragen. Mit viel Ahornsirup. Das gibt Energie. Danach hatte ich es mit Marihuana zu tun. Da der Weg die ersten 6 Meilen auf einer Landstrasse verlief versuchte ich es mit Autostop. Der erste der nach langem anhielt war ein Marihuanapflanzer aus Österreich. Leider fuhr der nur zum nächsten General Store. Der 2. der anhielt war ein junger Amerikaner mit einem uralten zerbeulten Auto. Auf der Beifahrer Seite musste ich durch das Fenster einsteigen. Er brachte mich dann zum hidden valley, dem Startpunkt für meinen Trail. Wir haben uns noch über dies und jenes unterhalten. Er fuhr weg und ich wollte schon loslaufen, da  hörte ich nochmals ein Auto. Er kam zurück und drückte mir eine kleine Handvoll „Gras“ in die Hand. Und weg war er. Ich habe nicht vor das Zeugs zu rauchen und so habe ich es 3 Tage später an den Koch Charly verschenkt. (Marihuana ist legal in Kalifornien) Der Trail war schön und ich kam auch gut vorwärts. Ich habe mir jedoch  vorgestellt, dass ich dazwischen auf Zivilisation stosse. Überhaupt nicht. Hier ist weniger Verkehr als auf dem PCT. Am Abend im Bear Camp am Meer fand ich eine Familie welche jedoch mit dem Schiff gekommen sind. Prompt wurde ich zum Znacht eingeladen. 

Das einzige Gebäude weit und breit. Die Rangerstation und visitor center war geschlossen.

Dieser junge Mann brachte mich mit seinem alten Toyota ins hidden valley. (Den Namen habe ich vergessen)

Steve in seinem Laden und Minirestaurant

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2 Kommentare zu „88.Tag  Bear Camp 25.6.

  1. Lieber Martin
    Wir können es jeweils kaum erwarten, bis von dir wieder eine Nachricht eintrifft. Immer spannend. Übrigens der Ahornsirup wird ja in Kanada produziert, weisst du sicher; ist bekanntlich sehr gesund, man erhält ihn auch in der Schweiz. Auch wir konnten die feinen Kirschen in eurem Garten zuhause probieren. Ursula hat sie uns angeboten. Ein paar Säcklein haben wir für „Kirschenprägel“ eingefroren, sehr lecker! Gestern Dienstag und in der Nacht hat es wieder einmal geregnet, ja stundenweise geschüttet. Für den Boden und die Natur heilsam, war äusserst trocken. 1, 2 Wochen hatten wir sehr heiss, bis 34 Grad. Am Samstag besuchen wir Ursula und deine Kinder. Ursula hat ja bekanntlich Geburtstag. Was wir dir noch sagen wollten, Ursula trainiert fleissig, sie wird dich mit Laufen vielleicht überholen….Machs guät, bliib gesund und empfang vu üs us Flums ganz härzlichi Gruäss….Marzella und Fritz

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