112.Tag  Dok der Trailangel. 19.7.

Nach einer Woche in welcher ich entweder im Zug oder im Zelt geschlafen habe tat es gut in einem weichen Bett zu schlafen. Das Motel Etna kann ich nur empfehlen. Am Vormittag nahm ich mir Zeit um einige Tage vom Blog nachzuführen. Danach brachte uns Doc, welcher ein Auto hatte, zurück zum Trail. Nach 11 Uhr startete ich zusammen mit Ursula auf die nächste Etappe von 56 Meilen bis zum Seiad Valley. Beim Trailzugang stand eine temporäre Tafel mit diversen Informationen zum Wilderness Feuer in der Nähe vom Trail. Die Feuerwehr lässt dieses Feuer in einem Naturschutzgebiet weiterbrennen und würde nur eingreifen wenn es sich auf bewohntes Gebiet zubewegen würde. Vom Trail aus sah man gut wie es in einem Seitental brannte und die ganze Gegend war verraucht. Je nach Luft hatte man den Rauch in der Nase. Für den Trail ist dieses Feuer vorläufig nicht gefährlich, zu weit weg. Am Nachmittag kam uns auf dem Trail eine grössere Packkolonne mit ca. 25 Mauleseln und Pferden entgegen. Es waren Helfer für die Feuerwehr und sie hatten in den Bergen Helikopter Landeplätze vorbereitet, Materialdepot angelegt und Feuerschneisen vorbereitet. Jetzt ist es bald 10 Uhr nachts und ich schreibe schon wieder am Blog. Am Abend kamen wir zu einem kleinen Bergsee und haben dort 3m neben dem Wasser auch unser Zelt aufgestellt. Wir sind auch noch schwimmen gegangen und danach hat Ursula einen guten Znacht gekocht. Jetzt höre ich dauernd wie die Fische aus dem Wasser springen um Mücken zu fangen. Im Wald rundherum höre ich die verschiedenen Tiere rufen. 

Unser Zelt am Fischlake.

Überall Rauch. Das Feuer ist auf natürliche Weise ausgebrochen und jetzt lassen Sie es unter Kontrolle weiterbrennen.

Helfer für die Feuerwehr.

Wir zusammen mit Zero und Dok.

2 Kommentare zu „112.Tag  Dok der Trailangel. 19.7.

  1. Hoi Ursula u. Martin, Unvergessliche Stunden mit diesem schönen Bild, dem Zeltlager, dem tiefblauen Bergsee, in Gedanken die aufgespiesten Forellen über dem Feuer und ein Zelt das auf zwei total übermüdete Hiker wartet. Wir wünschen weitere unfallfreie Tage in dieser wilden Naturgegend, die es auch uns angetan hat. Grüsse aus Hochwiesen, Mutter u. Vater

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    1. Hallo Vater Es ist eine schöne Gegend hier. Ich bin seit einer stunde wieder auf den Trail und Ursula im Flugzeug unterwegs nach San Francisco und danach in die Schweiz wo sie am Dienstag Nachmittag ankommt. Ich esse jetzt noch zu Mittag und habe gesehen, dass ich sogar noch internet habe. Gruss Martin.

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