129.Tag  nach Cascade Locks 5.8.

Wenn ich jeweils um 6 Uhr aufbreche sind die meisten anderen Hiker noch am schlafen. Heute wollte ich so schnell als möglich nach Cascade Locks um mit der Familie zu Skypen. Es waren fast 17 Meilen und um 13 Uhr war ich schon dort. Es ist ein kleines Dorf am Columbia River welcher die Grenze zwischen Oregon und Washington bildet. Dort führt auch die Bridge of the Gods über den Columbia River. Ich hatte auch noch Reparaturen an den Schuhen und am Zelt zu machen. Da niemand eine Spitzzange hatte, kaufte ich mir eine und konnte damit den Reissverschluss vom Innenzelt sogar reparieren. Bin ich froh. Hier traf ich sogar wieder auf Maximus mit welchem ich die ersten Tage zusammen gelaufen bin. Morgen geht es schon in den letzten Bundesstaat, nach Washington. Noch 505 Meilen bis Kanada. 😊

Hikerbox in einem Restaurant. Jeder gibt in diese Box was er nicht mehr braucht und jeder kann sich gratis bedienen wenn er etwas braucht.

Reparaturwerkstätte im Zimmer

So mein Zelt ist repariert.

4 Kommentare zu „129.Tag  nach Cascade Locks 5.8.

  1. Hoi Martin, ein vielseitiges Land, mitten im Urwald ein Stand mit Gemüse,Früchten und kühlen Getränken, hoch technisierten Geräten, aber die Spitzzange für Reparaturen musst Du auf allerlei Umwegen suchen, gut dass es Dich gibt, den begabten Handwerker im Niemannsland.
    Der Uebertritt in das Letze Bundesland scheint mühelos zu gelingen, viel Glück, Vater-Hochw.

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    1. Hallo Vater. Ja es gibt manche Überraschung. Die letzten Tage waren jedoch hart. Ich war 5 Tage unterwegs und ab dem 2. Tag bin ich jeweils mehr als 25 Meilen gelaufen. Das heisst mind. 40km mit Gepäck immer den Berg hinauf und dann wieder hinunter. Ich versuche zu essen soviel ich kann bin wahrscheinlich aber immer leichter. Bin heute Abend in Packwood angekommen. Kein Hotelzimmer mehr frei. Jetzt schlafe ich im Technikraum von einem Hotel. Man muss nur mit den Leuten reden. Das Zelt konnte ich reparieren. Ich bin wirklich froh da es zur Zeit recht vielen mosquitos hat. So hat man wenigstens in der Nacht Ruhe von den lästigen blutsaugern. Martin.

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  2. Hallo martin. Ich wünsch dir uf dine letschte 500 meile witerhin viel glück, uusduur( die häsch jo scho bewiese )und spass und öppe öppis guets zässe. Gsehsch scho chli abgmageret us. Do chan di denn d ursula wieder ufpäppele….. lg doris

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    1. Hoi Doris. Am Anfang ist das ja noch recht gut wegen dem Gewicht. Jetzt sollte es aber nicht mehr weiter hinunter gehen. Ich muss vermutlich neue Hosen kaufen. Aber ursula kocht gut und so werde ich mich schon wieder erholen. In rund 3 Wochen gehe ich in Kanada über die grüne Grenze. Ich freue mich auf zuhause. Was habe ich dir vor langer Zeit einmal erzählt. Ich habe manchmal schon spezielle Ideen. Das braucht es im Leben. Gruss aus Packwood in Washington. Martin.

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