137.Tag  Regen  13.8.

Mein Tagesziel war ca. 24 Meilen bei einer kleinen Quelle im Wald. Als ich jedoch um halb 6 Uhr dort ankam sah alles so trostlos aus. Ein dunkler kahler Wald, alles nass, der Nebel kroch durch die Bäume. Keine Menschenseele weit und breit. Kein wirklich einladender Ort. Als ich auf der Karte nachschaute sah ich, dass es in etwas mehr als 5 Meilen eine Blockhütte, einen Shelter gab. Also so schnell als möglich dorthin. Plötzlich war ich nicht mehr müde. Dort angekommen hatte es sogar noch andere Hiker und man konnte noch ein wenig reden miteinander. Einer warnte mich vor den Mäusen die sich in dieser Blockhütte sehr wohl fühlen. Und siehe da. Ich war noch am zusammenräumen unter dem Vordach als mir schon die erste Maus zwischen den Beinen hindurch ins Innere der Hütte rannte. Ich habe neben dem Ofen geschlafen und alles Material an der Wand oder an der Decke aufgehängt. Mein Essen hing an der Decke und ich hoffte dass die Mäuse es nicht finden werden. Beim einschlafen hörte ich noch wie die Mäuse den Balken entlang herumrannten und hoffte dass am Morgen nicht alles angefressen sei. 

Die Blockhütte und davor ein Hiker „detail“

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