144.Tag  Schiessen in der Wüste 20.8.

Ich habe gut geschlafen in meinem Wohnwagen. Konnte am Morgen noch duschen und danach gabs einen guten Zmorgä. Interessant, es dreht sich viel ums essen. Also geträumt habe ich aber noch nie von fliegenden Hamburgern wie sie mir das prognostiziert haben. Appetit habe ich jedoch eigentlich immer. Bei Mary habe ich mich wieder einmal auf eine Waage gestellt und habe mit Schrecken festgestellt, dass ich nur noch 65 kg wiege. Das wären dann 13 kg weniger als zu Beginn meiner Wanderung. Nach dem Mittagessen ging ich für einmal in einen Gottesdienst der Mormonen. Es hat in Moses Lake viele Mormonen und ich war neugierig wie das so ist. Mit Randy dem Ehemann von Mary habe ich auch lange gesprochen an was und wie die Mormonen glauben. Aber keine Angst. Ich habe nicht vor zu konvertieren. Am frühen Abend gingen wir noch in die Wüste um zu schiessen. Das ist hier nichts ungewöhnliches und so trafen wir dann auch noch weitere Schützen an. Mit allen möglichen und unmöglichen Waffen. Ich war jetzt wirklich im wilden Westen. Ich habe mit einer Winchester und einem sogenannten Elefantengewehr, sowie diverser Pistolen und Revolver geschossen. Bei einem besonders schweren Gewehr hatte ich zunächst recht Respekt vor dem starken Rückschlag. Man muss das Gewehr nur gut halten, dann geht der ganze Körper zurück.  

Zach, Mary und Randy

Schiessen in der Wüste. Ganz nach meinem Geschmack.

2 Kommentare zu „144.Tag  Schiessen in der Wüste 20.8.

  1. Hoi Martin, ich habe so Deine Stellung studiert beim Schiessen, John Wayn,, der Revolverheld im Wildwest, hätte natürlich aus dem Hüftanschlag die Schüsse abgegeben, aber wie es so Brauch ist bei einem Amerikaschweizer mit militärischen Wurzeln, wird korrekt im Schulteranschlag gezielt, den Knall habe wir ja nicht gehört. Für die Rückschlag-Prellung kannst Du ja Wisky einreiben, Gruss Vater aus der Hochwiesen, weiterhin glückliche Tage

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    1. Hallo Vater. Das Schiessen war wirklich interessant. Heute geht es nach 3 Ruhetagen wieder weiter auf die letzten 195 Meilen. Schwierige Meilen in den Bergen. Für die erste Etappe habe ich Lebensmittel für eine Woche dabei. Gruss aus Skykomish. Martin.

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