153.Tag. Zero Day 29.8.

Am Morgen hatte ich um 7 Uhr meinen Zeltplatz bereits geräumt. Ich wollte im nahen Restaurant einen guten Zmorgä essen und habe auch mit Ursula abgemacht zu Skypen. Für die nächste Nacht in Stehekin habe ich ein Zimmer reserviert. Darauf freue ich mich. Wieder einmal in einem waren, weichen Bett zu schlafen. Das Internet hier ist jedoch ziemlich mies. Die verkaufen hier 3 Tages Internetzugang für 15 Dollar mit einem Datenlimit. Bei diesem schlechten Internet kommt man jedoch nie auf diese Datenmenge. Ich habe versucht Bilder hochzuladen. Unmöglich. Und Skypen war auch nur mit Audio und nicht mit Video möglich. Heute habe ich wirklich viel gegessen. 2x Morgenessen. 1x Mittagessen. 1x Vesper in der Bäckerei. 1x Znacht und diverses dazwischen. Eine Geschichte am Rande:  wir haben zu dritt ein kleines 2 Bett Zimmer gemietet. Badger hat dann auch noch im gleichen Zimmer geschlafen. Also 4 Personen. Die beiden Bayern am Boden. Badger hat dann anderen Hikern erzählt wie gut und sauber die Dusche bei uns sei. Danach kamen reihenweise andere Hiker bei uns vorbei um zu duschen, da die öffentliche Dusche dreckig und auch verstopft war. Ich sass auf dem Bett und schrieb an meinem Blog und immer wieder kamen da Leute um zu duschen. 

Nach Stehekin kommt man nur per Schiff, Flugzeug oder zu Fuss.

Herstellung von trockenem Brot. Ganz nach dem Motto. Trockenes Brot ist nicht hart. Kein Brot ist hart.

Das grosse Feuer in BC an der Grenze zu den USA hat durch den Rauch Auswirkung bis hier. Die Sonne scheint nur noch rötlich.

Keine Angst. Der Gans ist nichts passiert.

Wäsche waschen und Lebensmittel zusammenstellen für die nächsten 140km.

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8 Kommentare zu „153.Tag. Zero Day 29.8.

  1. Hoi Martin, wirklich lustig, diese Massenduscherei, könnte mir vorstellen, wenn reihenweise Zugelaufene im Altersheim oder im Feuerwehrdepot duschen möchten, spielt zwar keine Rolle, hauptsache alle haben wohlempfinden verspührt.
    Jetzt ist die Zeit gekommen, da sich der Kanadische Premierminister wohl auf Deine Ankunft in Vancouver vorbereitet, nicht nur Ursula und wir alle. Viel Wanderglück, Grusse von Mutter und Vater aus der Hochwiesen.

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  2. Hoi Martin
    Ich kann mich sehr gut an Stehekin erinnern. Einen Tag davor wanderten wir 28 Meilen in einem Schneesturm und wir waren überglücklich, dass wir unsere nassen Schlafsäcke im Tumbler trocknen konnten und überhaupt, wie Du sagst, ist es wunderbar, wenn man geduscht ist und fein riechende frische Kleider… Dann stürzt man sich immer hungrig auf das gute „townfood“.
    Du schreibst viel vom essen, das ist ein wichtiges, allgegenwärtiges Thema, das man schätzt, wenn man richtig zugreifen kann.
    Für Deine letzte Etappe wünsche ich Dir alles gute, happy Trails geniesse es weiter!
    Claudia

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    1. Hallo Claudia. 28 Meilen ist weit. Und das in einem Schneesturm. Zuhause muss ich mich wieder an weniger Essen gewöhnen. Ich bin jetzt seit heute Mittag in Kanada. Eigentlich hatte ich keine Ahnung auf was für ein Abenteuer ich mich da einlasse. Niemand kann dich darauf vorbereiten. Man muss es selber erlebt haben. Euch Danke ich für die Hilfe beim Material. Gruss Martin.

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  3. Lieber Martin
    Sehr spannend deine ausführlichen Berichte, die wir immer gerne lesen. Bald sind deine Wanderungen auf dem PCT Geschichte, schöne und amüsante Gegebenheiten. Wenn Pirmin jeweils in Flums weilt, staunt er über deine Erlebnisse, speziell auch betreffend den „Weisstannern“, usw. Wir freuen uns auf das Wiedersehen in Flums. – Übrigens…Bernhard Bösch weilt zur Zeit in Flums, reist am 4. September wieder nach San Diego. Beste Grüsse von ihm. Wir wünschen dir bis zu deiner Abreise alles Gute, beste Gesundheit und wie immer viel Gfreuts. Herzliche Grüsse …Marzella und Fritz

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    1. Hallo Marzella und Fritz. Ich weiss dass Bernie in der Schweiz ist. Ich hoffte ihn noch kurz zu treffen. Ich habe wirklich viel erlebt hier in Amerika. Sitze jetzt in der Lobby der Manning park lodge. Morgen früh um 2 Uhr hoffe ich auf einen Bus nach Vancouver. Denke sollte klappen. Gruss Martin.

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  4. Ich bin so richtig froh ist bald deine Wanderei Geschichte. Sonja ist auch abgeflogen.Nun wirst du noch eine Woche strampeln anhängen und dann hoffe ich werden wieder alle ganz normal.Ich habe mit Lara und Christian einen grossen Zopf gebacken und Bienenhonig ist auch schon parat für einen ausgiebigen Zmorgen mit Dir und Ursula Mutter

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    1. Hallo Mutter. Habe heute gedacht, ist schon schade dass es jetzt vorbei ist. Hatte eigentlich nie Heimweh freue mich aber nach Hause zu kommen. Bin jetzt in Kanada. Auf den Zmorgä bei euch freue ich mich. Gruss Martin.

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